Montag, 14. Oktober 2013

Alexandra/Christina



Sprachanalyse des Satzes: „Bei uns zu viieel, in Afrika zu wng“

Der Autor will mit seiner Aussage veranschaulichen, dass in Deutschland der Überfluss herrscht und in den Dritte Welt Länder genau das Gegenteil vorhanden ist. Mit dem Wort „viieel“ wird durch die Schreibweise – Verdopplung der Buchstaben – der Wohlstand untermalt und mit dem Wort „wng“ wird durch das Auslassen der Buchstaben die Armut verdeutlicht. 

Chrisi, Alex

Dorschner Eckstein



Bei uns zu vieel, in Afrika zu wng.

Durch weglassen bzw. Hinzufügen von Buchstaben, unterstreicht der Autor die Kernaussage des Satzes zusätzlich.

Bei dem Wort "vieel" verdeutlicht der Autor, dass in den westlichen Ländern ein Überfluss herrscht und man diesen eigt. gar nicht benötigt.

Bei "wenig" veranschaulicht er genau das Gegenteil

Man merkt beim schnell drüberlesen gar nicht, dass etwas fehlt bzw. zu viel ist, damit verdeutlicht der Autor die Belanglosigkeit unserer Gesellschaft

Vorschlag/Heinrich

"Bei uns zu viieel, in Afrika zu wng."

Der Autor dieses Slogans, der auf einem Plakat in einem Dritte-Welt-Laden abgedruckt ist, kritisiert auf ungewöhnliche und pointierte Weise die drastisch unterschiedliche Wohlstandsverteilung auf der Welt.


Mit einem subtilen Spiel mit der Orthographie stellt er antihtetisch den Überfluss auf der Nordhalbkugel - jeweils ein "i" und ein "e" zuviel, beim "wng" fehlen genau diese Vokale - dem Mangel in Afrika gegenüber.

Dieser Effekt wird durch den elliptischen Satzbau verstärkt; durch das bewusste Offenlassen, was zuviel ist und was fehlt, wird klar, dass Überfluss einerseits und andererseits Mangel an allem angeklagt wird.

Munro vs. Monroe


Plakat...

...in einem Dritte-/EineWeltladen in Nürnberg:

"Bei uns zu viieel, in Afrika zu wng."


Bitte analysieren die Aussageabsicht des Autors und zeigen Sie, wie er Sprache einsetzt.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Sozi-Lehrplan


LG 1
Der Einzelne im politischen System

LG 2
Globale Einflüsse auf das Individuum*

LG 3
Individuelle Entwicklung und gesellschaftlicher Wandel

LG 4
Medien als Gestalter der Lebenswelt*

LG 5
Wirtschaftliche Verflechtungen des Einzelnen


Montag, 7. Oktober 2013

Sprachanalyse

http://www.teachsam.de/deutsch/d_schreibf/schr_schule/txtanal/txtanal_6_1a.htm

Überarbeitung:

Sprachliche Analyse

Leitfragen und Fragenkataloge


Für die sprachliche Analyse kann man sich bei der Textanalyse an den drei folgenden Leitfragen orientieren:
  1. Wie hat der Autor Gedanken, Inhalte und Absichten sprachlich umgesetzt?
  2. Was will der Text mit seinen sprachlichen Mitteln erreichen?
  3. Welche Wirkung geht von der sprachlichen Gestaltung aus? 
Darüber hinaus helfen erweiterte Fragenkataloge für die Analyse der Wortwahl, des Satzbaus und der rhetorischen und stilistischen Mittel weiter.

Fragenkatalog zur Analyse der Wortwahl

Wenn im Rahmen der sprachlichen Analyse bei der Textanalyse die Wortwahl untersucht wird, kann man sich neben der Orientierung an den allgemeinen Leitfragen zur sprachlichen Analyse um die Beantwortung der Fragen des folgenden erweiterten Fragenkatalogs bemühen.
  1. Werden bestimmte Wortarten besonders häufig verwendet? Verwendet der Autor deutlich mehr Verben, Substantive oder Adjektive? Welche Absicht verfolgt er damit?
  2. Werden vom Autor bestimmte Begriffe in auffälliger Weise umschrieben oder vermeidet er bestimmte Begriffe (Euphemismen/Tabuisierungen)?
  3. Enthält der Text Wörter und Ausdrücke, die in einem übertragenen Sinn verstanden werden müssen (sprachliche Bilder,MetaphernVergleiche)? Welche Wirkung haben sie?
  4. Welche Sprachschichten lassen sich erkennen? Welche Wirkung geht von ihnen aus?
  5. Enthält der Text eine auffällige  Fremdwörter oder fachsprachliche Ausdrücke? Warum?
  6. Kommen SchlagwörterLeerformeln oder sonstige Stereotype vor? Wie wirken sie? Was wird mit ihnen beabsichtigt?
  7. Erhalten bestimmte Wörter eine besondere Bedeutung, wenn man den Kontext berücksichtigt (Bedeutungserweiterung,  -verengung, -emotionale Färbung)?
  8. Aus welcher Zeit stammen die verwendeten Wörter? Sind sie schon veraltet (Archaismus) oder neu gebildet (Neologismus)? Welchen Zweck verfolgen sie?
  9. Lassen sich bestimmte Wörter einem bestimmten Bereich zuordnen (z.B. Technik, Kunst, Sport)? Wie wirkt das?
Fragenkatalog zur Analyse des Satzbaus

Wenn im Rahmen der sprachlichen Analyse bei der Textanalyse der Satzbau untersucht wird, kann man sich neben der Orientierung an den allgemeinen Leitfragen zur sprachlichen Analyse um die Beantwortung der Fragen des folgenden erweiterten Fragenkatalogs bemühen.
  1. Welche Satzarten werden im Text verwendet? Kommt eine Satzart besonders häufig oder in auffälliger Weise vor?
  2. Welche Formen der Satzverbindung (ParataxeHypotaxe) sind zu erkennen? Dominiert eine davon?
  3. Werden im Text auffällig kurze oder lange Sätze verwendet?
  4. Lassen sich Zusammenhänge zwischen dem Satzbau und der Aussageabsicht erkennen?
Fragenkatalog zur Analyse der rhetorischen u. stilistischen Mittel

Wenn es im Rahmen der sprachlichen Analyse bei der Textanalyse um die Untersuchung der rhetorischen und stilistischen Mittel geht, kann man sich neben der Orientierung an den allgemeinen Leitfragen zur sprachlichen Analyse um die Beantwortung der Fragen des folgenden erweiterten Fragenkatalogs bemühen.
  1. Gibt es Wörter oder Wendungen, die
  2. Werden vom Autor bestimmte Begriffe in auffälliger Weise umschrieben oder vermeidet er bestimmte Begriffe (Euphemismen/Tabuisierungen)?
  3. Enthält der Text Wörter und Ausdrücke, die in einem übertragenen Sinn verstanden werden müssen (sprachliche Bilder,MetaphernVergleiche)? Welche Wirkung haben sie?
  4. Gibt es im Text Wörter und Wendungen, die mit anderen Vorstellungen assoziiert bzw. konnotiert werden können? Warum?
  5. Erhalten bestimmte Wörter eine besondere Bedeutung, wenn man den Kontext berücksichtigt (Bedeutungserweiterung,  -verengung, -emotionale Färbung)?
  6. Sind Wörter/Wendungen schon veraltet (Archaismus) oder neu gebildet (Neologismus)?